Das letzte Werk

Herchen 1890: Mitten in die Idylle des schönen Dorfes im Siegtal bei Bonn platzt der Mord an August Reben, einem Künstler des Düsseldorfer Malkastens. Der Fall schlägt hohe Wellen, die schon bald über Herchen und Düsseldorf hinausgehen. War es eine politisch oder religös motivierte Tat? Ein in Herchen gefundenes Schriftstück lässt beide Schlüsse zu.

Dorfsergeant Albert Fuchs fühlt sich verantwortlich, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Reise, die eigentlich Licht ins Dunkel bringen soll, kostet ihn unerwartet das Leben. Seine Tochter Clarissa schwört sich im Namen der Gerechtigkeit, den Mörder zu finden und übernimmt kurzerhand die Ermittlungen ihres Vaters. Doch was kann eine Frau in diesen Zeiten schon bewirken, denkt sich nicht nur Rudolf Muering, der feine Kriminalkommissar, der plötzlich aus Düsseldorf auftaucht ...

Nach vier Romanen aus dem Genre Science-Fiction führt „Das letzte Werk“ als historischer Kriminalroman erstmals in die Vergangenheit. Anschließend an über zwei Jahre umfangreicher Recherche, Schreibarbeit und Feinschliff erschien das Buch im November 2022 im Lohmarer Verlag Rheinlandia, ein Imprimt von ratio-books.

Rund um das (zum Glück!) fiktionale Verbrechen greift der Roman die Geschichte des national wie international renommierten Düsseldorfer Malkastens in meiner Heimat Herchen erstmals in belletristischer Form auf. Ende des 19. Jahrhunderts war Herchen eine beliebte Sommerfrische für erholungsbedürftige Städter, zu denen u. a. bekannte Künstler, Musiker, Rittmeister, Bankiers, Notare und Anwälte zählten, wie das Gästebuch des ehemaligen Hotels Glasmacher belegt. Noch heute kann man auf dem „Künstlerweg“ in Herchen in diese Vergangenheit eintauchen. Auch der Malkasten Herchen steht in dieser Tradition. Für die Recherche zu Herchen und den Künstlern konnte ich dankenswerterweise mit Dr. Wolf-Rüdiger Weisbach, dem Gründer des Herchener Dorfarchivs, zusammenarbeiten.

Verknüpft wird die Geschichte mit gesellschaftlichen Themen wie der Rolle der Frau zur Zeit des Kaiserreichs und der Entwicklung der Kriminalpolizei. Mehr Informationen zu meiner Recherche finden Sie im Buch.

Für die Covergestaltung konnte ich die Illustratorin und Künstlerin Bernadette Floer gewinnen, die in Windeck-Röcklingen aufwuchs und den Tatort persönlich kennt.

Im Dezember 2022 stellte die Journalistin und Autorin Margarete von Schwarzkopf „Das letzte Werk“ im Rahmen der Herbstlese in Bonn-Bad Godesberg vor.

Bestellmöglichkeiten und Ausleihe

Der Roman kann als Taschenbuch direkt über den Verlag bezogen werden (Softcover, 315 Seiten, ISBN 978-3-945953-29-7): https://ratiobooks.de. Eine Bestellung über den Buchhandel, z. B. Amazon, ist ebenfalls möglich.

Für alle elektronischen Leserinnen und Leser gibt es das Buch auch für’s Kindle (Link hier) und andere Lesegeräte (Link hier).

In der Bücherei Herchen und in der Gemeindebibliothek Eitorf ist das Buch zudem auszuleihen.

Neugierig?

Hier finden Sie ein Einstimmungsvideo: Link zu YouTube

Immer noch neugierig?

Hier finden Sie eine Leseprobe: Das letzte Werk Leseprobe

Rezension

Eine Rezension von Dr. Wolf-Rüdiger Weisbach finden Sie hier.